Indien

4 Tage Sundarbans – das Delta des Ganges

Natur erleben

Ihre Reisespezialistin

Melanie Wiegand

Melanie Wiegand

Ihre Reisespezialistin
Preis pro Person ab 840 EUR
Dauer 4 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode INDSUN

Die Sundarbans – ein Naturerlebnis der besonderen Art! Zwei wasserreiche Ströme, der Ganges und der Brahmaputra, bilden die Grundlage für das größte Mangrovengebiet der Erde. Diese beeindruckende Welt aus Kanälen, Inseln und Dörfern zählt seit 1997 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Refugium für den vom Aussterben bedrohten Bengal-Tiger ist darüber hinaus auch Lebensraum für viele unterschiedliche Tierarten. Vom Wasser aus begeben Sie sich mit dem Boot auf Pirsch durch die üppige Tier- und Pflanzenwelt und besuchen Dörfer im Delta.

Höhepunkte

  • Unterwegs im größten Mangrovengebiet der Welt
  • Mit dem Boot unterwegs in den Sundarbans

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.09.2021 31.03.2022 ab 840 EUR Anfragen
2022
01.09.2022 31.03.2023 ab 860 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (ab 2 Teilnehmern) ab 240 EUR
Aufschlag für Einzelreisender im Einzelzimmer ab 580 EUR

Reiseverlauf

  • Sundarbans - Boot am Strand

    1. Tag: Kalkutta – Sundarbans 1×(M/A)

    Am Morgen werden Sie im Hotel oder am Flughafen in Kalkutta abgeholt und zur Bootsanlegestelle Gadkhali gefahren. Hier steigen Sie um auf ein motorisiertes Boot. Etwa zwei Stunden fahren Sie mit dem Boot durch die beeindruckende Landschaft der Sundarbans – das Delta des Ganges – eine Welt aus Kanälen, Mangroven, Inseln und Dörfern, welche nur mit dem Boot bereist werden können. Seit dem Jahr 1987 gehört diese einzigartige Wasserwelt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Camp erreichen Sie gegen Mittag. Mit dem Boot geht es dann am Nachmittag auf eine ca. 3-stündige Vogel- und Tierbeobachtungstour. Mit Glück können Sie verschiedene Affenarten, Delfine und eine bunte Vogelwelt entdecken. Rückkehr zum Camp und Übernachtung. (Fahrzeit ca. 4h, 110 km).

  • Bengalischer Tiger

    2. Tag: Auf Entdeckungstour in den Sundarbans 1×(F/M/A)

    Der ganze Tag steht Ihnen heute zur Tierbeobachtung vom Wasser aus zur Verfügung. Mit dem Boot fahren Sie in das Burir Dabei-Tigerreservat. In den Sundarbans sollen an die 400 wildlebende Bengalische Tiger leben. Dennoch ist es schwierig diese majestätische Katze im dichten Grün zu entdecken. Am Abend wird im Camp von den Dorfbewohnern ein Theaterstück vorgeführt, welches von Lord Tiger, dem Gott des Waldes, den Fischern und Honigsammlern im Dschungel erzählt. Begleitet wird die Aufführung von traditionellem Gesang und Tanz. Übernachtung wie am Vortag.

  • Sunderbans Boot

    3. Tag: Auf Entdeckungstour in den Sundarbans 1×(F/M/A)

    Zum Sonnenaufgang beginnt der Gesang der Vögel. Wenn Sie ein Frühaufsteher sind, können Sie einige der Sänger ebenfalls beobachten. Nach dem Frühstück beginnt Ihre Fahrt mit dem Boot zum Dobanki-Tigerreservat. Entlang der Ufervegetation können Sie in den Baumkronen Rhesusaffen entdecken oder auch Süßwasserkrokodile im goldbraunen Storm. Die schillernden Eisvögel sind ein abwechslungsreicher Farbkontrast zum satten Grün der Sundarbans. Übernachtung wie am Vortag.

  • Sunderbans Bootsfahrt

    4. Tag: Sundarbans – Kalkutta 1×F

    Am Morgen können Sie optional ein nahe gelegenes Dorf besuchen. Hier erhalten Sie einen kurzen Einblick in das Zusammenleben der Dorfbewohner mit dem Dschungel und der Gezeiten. Anschließend geht es per Boot zurück nach Gadkhali und auf dem Landweg fahren Sie nach Kalkutta. Transfer zum Flughafen oder zum Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 110 km).

Enthaltene Leistungen ab/an Kalkutta

  • Englisch sprechende, lokale Naturführer während der Tierbeobachtungen
  • Alle Fahrten laut Programm im klimatisierten Fahrzeug
  • Zwei Fährfahrten ab/an Gadkhali
  • Bootsfahrten in den Sundarbans laut Programm
  • 3 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 3×F, 3×M, 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ab 10 €); optionale Ausflüge und Eintritte; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Unterwegs im größten Mangrovengebiet der Welt
  • Mit dem Boot unterwegs in den Sundarbans

Hinweise

Sundarbans-Nationalpark
Das Gebiet der Sundarbans erstreckt sich über ca. 10.000 km², wovon mehr als die Hälfte in Bangladesch und ca. 4.000 km² im indischen Bundesstaat Westbengalen liegen. Besonders der südliche Teil der Sundarbans ist den Gezeiten ausgesetzt und bietet eine Pufferzone gegenüber den von Süden heranziehenden Zyklonen. Der Park ist vom 01.09. – 31.03. geöffnet.

Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für die Sundarbans sind die Wintermonate von Oktober bis März. In dieser Zeit ist es trocken und es herrschen Temperaturen zwischen 10°C und knapp über 30°C. In den folgenden Sommermonaten wird es dann kontinuierlich heißer, die Luftfeuchtigkeit steigt rapide an und bei Spitzentemperaturen bis zu 42°C kann das Wetter sehr belastend sein. Zwischen Juni und September beherrscht dann der Monsunregen und schwüle Hitze das gesamte Klima der Region.

Tierbeobachtungen
Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Unterkünfte
Die benannte Unterkunft ist die auf dieser Reise vorrangig genutzte. Sollten Alternativen in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Indien

Einreise-Status:
Reiseland geschlossen aber Öffnung steht unmittelbar bevor bzw. ist zu erwarten

Zusatzinformationen:

Es gibt deutliche Zeichen, dass sich Indien ab Mitte November zumindest für geimpfte Touristen öffnen wird. Genauere Informationen folgen bis Ende des Monats. Beim Auswärtigen Amt finden Sie allerdings bisher noch folgende Informationen:

Epidemiologische Lage

Indien ist von COVID-19 weiterhin betroffen. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Einreise

Fluglinien, die Indien anfliegen, dürfen Passagiere nur unter Vorlage eines negativen PCR-Tests (max. 72 Stunden alt) befördern. Vor Antritt der Reise ist zwingend eine Self-Declaration-Form auszufüllen, bei der das negative PCR-Testergebnis hochzuladen ist. Ein Ausdruck der Registrierung, sowie eine Passkopie sollten mitgeführt werden. Die Nutzung der COVID-19-Tracking-App „Aarogya Setu“ ist verpflichtend. Aktuelle Informationen zu Einreisemodalitäten, Test- und Quarantäneregelungen finden sich auf der Webseite des Flughafens New Delhi. 

Nach Einreise ist am Flughafen ein weiterer kostenpflichtiger COVID-19-Test durchzuführen. Transitpassagiere dürfen den Ankunftsbereich bis zum Erhalt des Testergebnisses, was einige Stunden in Anspruch nehmen kann, nicht verlassen.

Der Bundesstaat Maharashtra hat eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne für Reisende aus der EU, Großbritannien und dem Nahen Osten verfügt, die teilweise in einer staatlichen Institution zu verbringen ist.

Der kommerzielle internationale Reiseverkehr ist derzeit grundsätzlich untersagt. Touristische Einreisen bleiben bis auf weiteres verboten; bereits erteilte E-Visa und Visa zu touristischen Zwecken sind suspendiert. Visa der restlichen Kategorien, die bisher ausgesetzt waren, sind wieder gültig. Eine Einreise auf dem Wasser- und Luftweg für andere Reisezwecke soll wieder möglich sein, sofern die Gültigkeit bereits erteilter Visa nicht erloschen ist oder entsprechende Visa neu erteilt wurden.
Die Einreise auf dem Landweg ist weiterhin nicht möglich.
Touristenvisa von bereits nach Indien eingereisten Deutschen, die ihren Rückflug aufgrund des seit März 2020 eingestellten kommerziellen Flugverkehrs nicht antreten konnten, gelten gemäß einer Verordnung des Ministry of Home Affairs vom 4. Juni 2021 als bis zum 31. August 2021 gültig. Eine Verlängerung dieser Visa sei in diesem Zeitraum nicht erforderlich, für Ausreisen bis zum 31. August 2021 werde zudem kein Bußgeld für die Überziehung des Visums erhoben und die erforderliche Ausreisegenehmigung gratis erteilt. Die Verlängerung von Visa anderer Kategorien ist über das örtlich zuständige Foreigners Regional Registration Office zu beantragen.

Durch- und Weiterreise

Durch- und Weiterreisen auf dem Landweg sind aufgrund der Schließung der Grenzen mit den Nachbarländern nicht möglich.

Reiseverbindungen

Kommerzielle internationale Linienflugverbindungen bleiben bis auf weiteres untersagt. Ein- und Ausreise sind derzeit nur sehr eingeschränkt mit als Repatriierungsflügen genehmigten Verbindungen möglich. Einige Staaten (u. a. Großbritannien, Kanada, Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman) haben Beförderungsverbote für Reisende verhängt, die sich zuvor – auch im Transit – in Indien aufgehalten haben. Beförderungsrichtlinien sind ständigen kurzfristigen Änderungen unterworfen.  

Das Verbindungsangebot des nationalen Eisenbahn- und Flugverkehrs ist stark reduziert.

Beschränkungen im Land

Ausgangssperren werden zurzeit orts- und lageabhängig zunehmend wieder verhängt. Viele Bundesstaaten führen zudem oft kurzfristig Einreisebeschränkungen und Kontrollmaßnahmen sowie sonstige einschränkende Maßnahmen ein. Vielerorts werden kostenpflichtige Schnelltests an stark frequentierten Orten durchgeführt. Bei positivem Ergebnis werden die betroffenen Personen in ein Krankenhaus verbracht. Die Verweigerung des Tests stellt eine Straftat dar und kann mit empfindlichen Bußgeldern oder Haftstrafen geahndet werden.

Hygieneregeln

Die örtlichen Abstands- und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.

Quelle: Auswärtiges Amt

Hinweis: Reisenden mit Fokus auf Tierbeobachtungen empfehlen wir eine frühzeitige Buchung für das Jahr 2022. Aufgrund der weiterhin streng limitierten Plätze in den für die Nationalparks zugelassenen Geländewagen und dem anzunehmenden steigenden Interesse an Safarifahrten nach der „Zwangs-Ruhephase“, ist eine rechtzeitige Buchung zu empfehlen.